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Zum 500sten Todestag Raffaels

Datum:

06/04/2020


Zum 500sten Todestag Raffaels

Am 6. April 1520 starb in Rom Raffaello Sanzio, eines der großen Genies der Renaissance.

Anlässlich seines fünfhundertsten Todestages in der Erwartung, dass die Kulturstätten wiedereröffnet werden und wir die Kunstwerke endlich wieder selber betrachten können, zelebriert das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit und das Netz der italienischen Kulturinstitute in der ganzen Welt diesen großen Meister mit zahlreichen online zugänglichen Multimedia-Initiativen.

Eine Sammlung detaillierter Videos, die der Figur dieses Meisters der Renaissance gewidmet sind, ist jetzt auf dem YouTube-Kanal der Farnesina (des Italienischen Außenministeriums) verfügbar: "Raphael 500: Universal Master".
YouTube-Wiedergabeliste

 

Weitere Informationen:
Die Ausstellungen: Opera Omnia Raffaello und Magister Raffaello
Das Italienische Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit Raicom drei virtuelle Ausstellungen von Reproduktionen der Gemälde des Meisters aus Urbino in hoher Auflösung mit dem Titel Raffaello Opera Omnia unter der wissenschaftlichen Beratung von Professor Antonio Paolucci realisiert.

Die erste Ausstellung mit dem Titel "Raffael und seine Madonnen - Reflexionen des Himmels auf Erden" versammelt die Reproduktionen von 19 Werken, darunter "Die Madonna del Cardellino" (Uffizien) und "Die Verklärung" (Pinacoteca Vaticana).

Die zweite Ausstellung, "Raffael als Porträtmaler", zeichnet anhand von 14 Reproduktionen, darunter das "Porträt von Baldassarre Castiglione" (Louvre) und das "Porträt einer Dame mit Einhorn" (Galleria Borghese), Raffaels Porträtschaffen nach.

Ein drittes Modul der Ausstellung, einschließlich der 36 Reproduktionen beider künstlerischer Produktionen, wird auf dem asiatischen Kontinent zu besichtigen sein.

Die Ausstellungen wurden im Februar und März von den italienischen Kulturinstituten in Tunis und Moskau eröffnet und werden ihre Welttournee in den Jahren 2020 und 2021 fortsetzen.

Magister Raffaello ist eine Wanderausstellung, die sich durch einen Ausstellungsverlauf schlängelt, welcher aus einer Vielzahl kognitiver, visueller und auditiver Elemente besteht: sechs von Raffaels grundlegenden Werken sind in einer großen, einheitlichen Erzählung miteinander verbunden, welche es erlaubt, die tiefe Bedeutung des Werkes dieses Meisters für die Geschichte der abendländischen Kunst zu verstehen.

Diese Ausstellung, welche von Magister Art produziert und vom MAECI gefördert wird, wurde von dem Kunsthistoriker Claudio Strinati mit Unterstützung von Federico Strinati und einem international besetzten wissenschaftlichen Komitee im Rahmen der Raffael-Studien kuratiert. Sie gehört zu den wichtigsten kulturellen Initiativen, welche durch das Netzwerk von Botschaften, Konsulaten und italienischen Kulturinstituten in der Welt gefördert werden sollen.

Magister Raffaello wird dank modularer, flexibler und steuerbarer Installationen von Land zu Land reisen. Alle Inhalte der Ausstellung werden auch über eine spezielle App zugänglich sein, die in 5 Sprachen sowie in zwei getrennten Pfaden, einem für Erwachsene und einem für Kinder, zur Verfügung steht.

Ein paar Lehrstunden über Raffael
Dabei handelt es sich um zehn kurze Videos, mit denen man mehr über das Werk, den Charakter und die Bedeutung von Raffael als universellem Künstler erfährt, der auch heute noch in der Lage ist, die Welt zu beeinflussen und zu faszinieren.

Während ein Kalender mit Konferenzen und Begegnungen im internationalen Netzwerk der Farnesina vorbereitet wird, bereichern Wissenschaftler und Raffael-Experten das tägliche Programm mit kurzen Videos, in denen sie uns weniger bekannte Aspekte des Meisters vorstellen.

Eingehende Studien und Beiträge von Barbara Jatta (Direktorin der Vatikanischen Museen), Cecilia Frosinini (Direktorin der Abteilung für die Restaurierung von Wandmalereien, Zeichnungen und Druckgrafiken des Opificio delle Pietre Dure in Florenz), Luigi Bravi (Präsident der Accademia Raffaello in Urbino), Marcello Fagiolo (Architekturhistoriker), Marzia Faietti und Matteo Lafranconi (Kuratoren der Ausstellung Raffaello 1520-1482 in den Scuderie del Quirinale), Claudio Strinati (Kunsthistoriker), Arnold Nesselrath (Kunsthistoriker) und Gabriele Barucca (Superintendent für Archäologie, Bildende Kunst und Landschaft der Provinzen Cremona, Lodi und Mantua) sowie Silvia Ginzburg (Kunsthistorikerin, Universität Roma Tre) sind auf dem YouTube-Kanal des Außenministeriums verfügbar (Link).

Raffael und die Villa Madama
Dank der Zusammenarbeit mit den Scuderie del Quirinale veröffentlicht die Farnesina ein exklusives, der Villa Madama gewidmetes Video, das von der National Gallery of London anlässlich der großen Ausstellung Raffaello 1520-1482 angefertigt wurde. Die Villa Madama, die als eine der größten architektonischen Leistungen Raffaels gilt und 1516-17 im Auftrag von Papst Leo X. entworfen wurde, ist heute der repräsentative Sitz des italienischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit.

Ebenfalls mit freundlicher Genehmigung der Scuderie del Quirinale stellt die Farnesina einen virtuellen Besuch der Ausstellung Raffael 1520-1483 und ein Video online zur Verfügung, das die Entstehung und die Ziele der Ausstellung mit den Worten von Mario De Simoni, dem Präsidenten und CEO von Alese und Präsidenten der Scuderie del Quirinale wiedergibt.

Informationen

Datum: Von Mo 6 Apr 2020 bis Do 30 Apr 2020

Eintritt : frei


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