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Der Wissenschaftsfreitag des Forum Accademico Italiano (FAI)

Datum:

27/10/2020


Der Wissenschaftsfreitag des Forum Accademico Italiano (FAI)

Das Forum Accademico Italiano e.V. Köln, die Vereinigung Italienischer Wissenschaftler in NRW, präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Köln ab Freitag, dem 6. November 2020 um 16.00 Uhr ein online aufgezeichnetes Interview von Fiorella Retucci und Luciana Stortoni mit Maria Chiara Prodi mit dem Titel: Neue Migrationen: Italiener im Ausland. Diesem Interview folgen in den kommenden Wochen weitere Online-Treffen mit Vertretern der italienischen Forschung und Forschernetzwerken.
Das Interview wird ab dem 6. November 2020, 16.00 Uhr online auf der Seite des FAI: www.fai.science sowie auf dem Youtube Kanal des Italienischen Kulturinstituts Köln: https://www.youtube.com/channel/UC7CNfV4Ay2LvoIiNQIzQ7sw zu sehen sein. Folgen Sie uns auf dieser faszinierenden Reise in die italienische Wissenschaft!

Maria Chiara Prodi ist die künstlerische Koordinatorin der Opéra Comique in Paris. Sie wurde in den Generalrat der Auslandsitaliener gewählt und ist Präsidentin der Kommission VII "Neue Migrationen und neue Generationen". In ihrer politischen Arbeit innerhalb des Systems der Vertretung der Italiener im Ausland sowie in ihrer Zusammenarbeit mit Presse, Forschungszentren, Verbänden und informellen Gemeinschaften kümmert sie sich um die aktive Beteiligung der Bürger im Rahmen der Mobilität und der Unionsbürgerschaft. Im Jahr 2019 gründete sie ein Netzwerk junger Italiener auf der ganzen Welt, dessen Koordinatorin sie geworden ist (www.seminariodipalermo.it). Sie ist Präsidentin der Christlichen Arbeitervertreter in Frankreich und Vizepräsidentin der Mappa Celeste.

Fiorella Retucci ist Professorin für Geschichte der mittelalterlichen Philosophie an der Universität Salento und Akademie-Juniorprofessorin für Philosophie des Mittelalters an der Universität zu Köln. Nach ihrem Philosophiestudium an der Universität Lecce war sie von 2005 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Thomas-Institut. Sie ist Koordinatorin und wissenschaftliche Verantwortliche für zahlreiche Forschungsprojekte und Gewinnerin des Programms "Rientro dei Cervelli" der Jahre 2010 und 2012. Fiorella Retucci ist Gründungsmitglied und derzeitige Präsidentin (seit Dezember 2018) des Forum Accademico Italiano e.V. Köln.

Luciana Stortoni ist seit 2015 als Freiberuflerin im Bereich Wissenschaftsmanagement tätig. Sie ist Senior Fellow an der Rheinischen Fachhochschule Köln, Kompetenzzentrum Internationale Sicherheit, und Projektleiterin im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der dritten akademischen Mission. Nach ihrem Studium an der Universität Florenz und am Europäischen Hochschulinstitut arbeitete sie als Forscherin an letzterem (1984-1993) sowie als Lehrerin, Direktorin und Managerin der Gesamtschule Francesco Petrarca und des Liceo Italo Svevo in Köln. Luciana Stortoni ist Mitglied des Vorstands von Com.It.Es. in Köln und des Vorstands des Forum Accademico Italiano e.V. Köln.

Inhalt des Interviews mit Maria Chiara Prodi:
Das Thema der Neueinwanderer, wie sie sich selbst charakterisieren, und was sie dem Land Italien verraten, darüber wird in diesem interessanten Drei-Personen-Interview gesprochen. Neben den kürzlich von der Stiftung Migrantes veröffentlichten Angaben erzählt das Interview, wie es möglich ist, italienische Einwanderer mit Italienern der zweiten oder dritten Generation in Kontakt zu bringen und wie das Vereinswesen (wie COMITES und ACLI) dazu beiträgt, Synergien zu schaffen und zu pflegen. Sicherlich ein ehrgeiziges Unterfangen angesichts der Zahl der Italiener, die jährlich ins Ausland ziehen.
Es ist eine Tatsache, dass sogar die Institutionen begonnen haben, jenseits jeglicher Rhetorik über die „abwandernden Wissenschaftler“, alle wertvollen Bemühungen der Vereine zur Unterstützung der Italiener im Ausland wirklich ernst zu nehmen.
In der Pandemie-Krise hat sich dieses Vereinswesen als nützlich erwiesen, um Menschen die Rückführung zu signalisieren, das konsularische Netz bei der Verwaltung von Kontakten und materiellen Bedürfnissen zu unterstützen und auch die Möglichkeit von Unterstützungsfonds bekannt zu machen.
Das Interview endet mit einem Gedanken über die Welt der Unterhaltung und darüber, welchen Ansatz sie wählen kann, um der Krise zu begegnen. Es ist auch eine bürgerliche Pflicht von Kultur- und Unterhaltungsstätten, offen zu sein für die Stimmungslage eines Landes und die Aufgabe zu übernehmen, Kultur für das Land zu schaffen. Aufgrund der Pandemiesituation wurde das Kunst- und Kulturforum ins Leben gerufen, das viele verschiedene Stimmen aus der Welt der Unterhaltung und Kultur zusammenbringt, um neue Ressourcen und Möglichkeiten für Kunst und Kultur ausfindig zu machen.
Viel Spaß!

Referenzen:
Live auf Facebook am 13. Dezember 21 Uhr (https://www.facebook.com/seminario.palermo/)
Nuove immigrazioni nuove pratiche .it

Informationen

Datum: Von Di 27 Okt 2020 bis So 15 Nov 2020

Eintritt : frei


Ort:

digitale

2204