Anlässlich der zehnten Ausgabe des Tages des Italienischen Designs in der Welt (Italian Design Day, IDD) mit dem Titel „Re-Design. Regeneration von Räumen, Objekten, Ideen, Beziehungen” präsentiert das Italienische Kulturinstitut Köln den didaktisch-kreativen Bastelworkshop „Sa Cascita de is Arrefudus Experience” mit Federico Coni Maestrodascia. Dieser findet zweimal am 5. und am 6. März jeweils von 9.30 bis 13.00 Uhr in der Bibliothek des Instituts statt.
Der in italienischer Sprache gehaltene Workshop wendet sich an Mädchen und Jungen im Grundschulalter und ist für 18/20 Teilnehmer vorgesehen.
Sa Cascita de is Arrefudus, Sardisch für „Die Kiste mit Holzabfällen”, soll eine Einladung zum Träumen, Bauen und Experimentieren sein. Anlässlich des 200. Geburtstags von Carlo Collodi, dem Autor des berühmten Pinocchio, widmet sich der Workshop speziell der Gestaltung von Figuren aus der Pinocchiogeschichte mit Recyclingmaterialien und Holzabfällen.
Zu Beginn des Workshops überreicht Maestrodascia – nachdem man sich über das Motiv des Tages abgestimmt hat – jedem Teilnehmer ein Blatt Papier und fordert jeden einzelnen auf, seine eigene Figur zu zeichnen. Danach werden die Zauberkisten mit den Materialien geöffnet und der Inhalt auf einen großen Tisch gekippt. Jedes Kind kann sich etwa zehn Teile aussuchen, um mit Unterstützung des Betreuers die eigene Figur zu basteln.
Federico „Maestrodascia” Coni wurde 1979 in Oristano geboren, er lebt und arbeitet in Ales (OR).
Nach dem Abitur in Angewandter Holzkunst am Staatlichen Kunstinstitut in Oristano schloss er sein Studium in Industriedesign an der Fakultät für Architektur der Universität „La Sapienza” in Rom mit einer Abschlussarbeit zum Thema „Entwurf und Prototypenentwicklung von FSC-zertifiziertem Holzspielzeug” ab.
Holz ist der Dreh- und Angelpunkt seiner gesamten Arbeit. Der aus einer Tischlerfamilie stammende Maestrodascia erforscht moderne Möglichkeiten der Holzverarbeitung.
Inspiriert von Meistern wie Collodi, Jacovitti, Jeronimus Bosh, Fortunato Depero und Eugenio Tavolara, schafft er keine „Skulpturen”, sondern eine Art Hybrid aus Puppe, Tier, Spielzeug und Gebrauchsgegenstand mit besonderer Beachtung der Umweltverträglichkeit. Der Schnitzer, Tischler, Designer und Handwerker bezeichnet sich selbst lieber als „Spielzeugmacher”, da seine Kreationen den Spielzeugen von einst sehr ähnlich sind.
Er gehört zu den Gründern und Förderern des Kulturvereins ARTIMANOS-Sardegna Maestri Artigiani, einer Vereinigung, die sich der Förderung des sardischen Kunsthandwerks verschrieben hat.
Für weitere Informationen bzw. Anmeldung schreiben Sie bitte an: iiccolonia@esteri.it
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