Das Italienische Kulturinstitut Köln präsentiert Visual Diary, eine Fotoausstellung von Piero Percoco, die vom 27. November 2026 bis zum 26. Februar 2027 in den Räumlichkeiten des IIC zu sehen sein wird.
Die Ausstellung versteht sich, wie der Titel bereits andeutet, als ein visuelles Tagebuch, in dem Percoco den Alltag seines Lebens in einem kleinen Ort im Süden Italiens erzählt und zugleich inszeniert. Es ist eine intime und persönliche Erzählung, geprägt von Gesten, Menschen und realen Momenten, die in ihrer Einfachheit und Unmittelbarkeit festgehalten werden.
Öffnungszeiten der Ausstellung
Vom 27. November 2026 bis zum 26. Februar 2027
Mo–Do 9.00–13.00 Uhr / 13.30–17.00 Uhr
Fr 9.00–14.00 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 26. November, um 19.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.
Es wird ein italienischer Aperitif gereicht.
Eintritt frei
Ich weiß nie, was ich sagen soll, wenn man mich nach meiner Arbeit fragt.
Jedes Mal, wenn ich es versuche, habe ich eine Blockade. Ich weiß nur, dass ich nicht weiß, was ich sagen soll. Ich weiß nur, dass ich in Süditalien lebe, wo ich geboren und aufgewachsen bin, und dass ich Autodidakt bin.
Die Kamera – sei es das iPhone oder eine Digitalkamera – dient mir einzig und allein als Mittel zum Zweck. Das Ganze ist kein Projekt: Es steckt keine Absicht dahinter, sondern es ist etwas, das ganz und gar vom Unterbewusstsein und von der Impulsivität bestimmt wird.
Ich habe keine Erklärungen, nicht einmal für mich selbst. Deshalb wollte ich diese Ausstellung von Anfang bis Ende selbst gestalten – von der Auswahl und Anordnung der Bilder bis hin zur grafischen Gestaltung und zu diesen Worten. Dieses Tagebuch in völliger Eigenständigkeit auszustellen, ohne Filter oder äußere Einflüsse, ist die einzige Möglichkeit, die ich habe, um euch das Geheimnis zu erzählen. Das ist alles, was mir dazu einfällt.
Danke.
Piero Percoco, alias The Rainbow is Underestimated, ist ein autodidaktischer Fotograf, der in Süditalien geboren und aufgewachsen ist. Er lebt in einem kleinen Ort in der Provinz Bari, wo die Kamera ihm als Mittel dient, den Lauf der Zeit, den intimen Fluss des Alltags und die in der Einfachheit der Dinge verborgenen Geheimnisse festzuhalten – ohne Filter und ohne vorgefasste Projekte.