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Buchmesse 26: Begegnung mit Mario Desiati | Deutsch-Italienische Vereinigung, Frankfurt

Foto web desiati

Das Italienische Kulturinstitut Köln unterstützt im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2026 die von der Präsidentschaft des Regionalrats Apulien (Consiglio regionale della Puglia) in Zusammenarbeit mit Puglia Culture organisierte literarische Begegnung mit dem Schriftsteller Mario Desiati, der am Samstag, 10. Oktober 2026 um 11.00 Uhr in der Deutsch-Italienischen Vereinigung und der Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien (Arndtstraße 12, Frankfurt am Main) seinen neuesten Roman Malbianco vorstellt.

„Malbianco“ erzählt eine Geschichte über Erinnerung, familiäre Wurzeln und die Suche nach sich selbst. Der Protagonist kehrt nach Apulien zurück, in jene Heimat, die er einst verlassen hat. Er trägt ein schwer zu benennendes Unbehagen in sich, und seine Rückkehr wird zu einer Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Dabei verwebt sich sein persönliches Schicksal mit der größeren Geschichte des Krieges, der Beziehungen zwischen Italien und Deutschland, der Migration und jener Wunden, die historische Ereignisse im Leben gewöhnlicher Menschen hinterlassen.

Apulien ist in Desiatis Roman weit mehr als ein geografischer Schauplatz: Die Region wird durch ihre Landschaften, Traditionen und ihr kulturelles Gedächtnis zu einem Ort, an dem sich Fragen nach Herkunft, Zugehörigkeit und dem Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart verdichten.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Literatur und Kultur als Brücken zwischen Regionen, Gemeinschaften und unterschiedlichen Identitäten. Anhand des Romans werden insbesondere die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Italien und Deutschland sowie die Bedeutung Apuliens als Ort der Erinnerung, der Herkunft und der persönlichen Identität beleuchtet.

Nach der Begrüßung durch Caroline Lüderssen, Direktorin der Frankfurter Stiftung für deutsch-italienische Studien und der Deutsch-Italienischen Vereinigung, sprechen Toni Matarrelli, Präsident des Regionalrats Apulien, Mario Zaccagnino, Direktor des Italienischen Kulturinstituts Köln, und der Autor Mario Desiati.

Im anschließenden Gespräch tauschen sich Mimma Gattulli, Generalsekretärin des Regionalrats Apulien, und der deutsche Journalist Hans Helbert Holzamer mit dem Autor aus. Moderiert wird die Veranstaltung von Carmen Mancarella, Journalistin und Chefredakteurin der Zeitschrift Spiagge.

Mario Desiati ist ein italienischer Schriftsteller, der für seinen Roman Spatriati mit dem renommierten Premio Strega ausgezeichnet wurde. In seinem jüngsten Roman Malbianco beschäftigt er sich erneut mit Fragen der Identität und Zugehörigkeit und zeichnet ein vielschichtiges Bild seiner apulischen Heimat.

Im Anschluss an die Buchpräsentation erwartet die Gäste ein geselliges Beisammensein mit einer Auswahl apulischer Spezialitäten.

 

Eintritt frei. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 50 Personen begrenzt. Teilnahme nach vorheriger Anmeldung und vorbehaltlich verfügbarer Plätze.

Die Veranstaltung findet in italienischer und deutscher Sprache statt.

 

Informationen und Anmeldung: www.italienstiftung.eu

 

  • Organisiert von: Consiglio regionale della Puglia