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Lit.Cologne 2026: Begegnung mit Roberto Saviano | Theater am Tanzbrunnen, Köln

© Serena Serrani(2)

In Zusammenarbeit mit dem Festival Lit.Cologne unterstützt das Italienische Kulturinstitut Köln eine Begegnung mit Roberto Saviano am Freitag, den 13. März 2026 um 17 Uhr im Theater am Tanzbrunnen.

Von Paola Barbon moderiert wird in der zweisprachigen Veranstaltung der Roman „Meine Liebe stirbt nicht“ vorgestellt. Die deutschsprachigen Lesungen trägt Claudia Michelsen vor.

Mit seiner Reportage „Gomorrha“ wurde Roberto Saviano vor fast zwanzig Jahren weltberühmt. Jahrelang hatte er verdeckt im Umfeld der süditalienischen Verbrecherorganisation Camorra recherchiert und deren Strukturen und Machtmechanismen offengelegt. Trotz ständiger Bedrohungen schreibt der vielfach ausgezeichnete Journalist und Autor unermüdlich weiter über die Realität der italienischen Mafia, ihre Opfer und die Menschen, die sich ihr entgegenstellen. Auch sein neuer Roman Meine Liebe stirbt nicht greift eine wahre Geschichte auf: 1977 verliebt sich eine junge Frau aus Florenz in einen Studenten aus Kalabrien – ohne zu wissen, dass er aus einer mächtigen Familie der ’Ndrangheta stammt. Von Idealismus getragen, folgt sie ihm in sein Heimatdorf, überzeugt davon, die Spirale aus Schweigen und Gewalt mit Mut und Aufrichtigkeit durchbrechen zu können. Doch dann verschwindet sie spurlos.

Der 1979 in Neapel geborene Roberto Saviano erzielte mit seinem 2006 erschienenen Buch „Gomorra“ einen großen internationalen Erfolg. Aufgrund von Morddrohungen der Camorra steht er seitdem unter Personenschutz. 2009 erhielt Saviano den Geschwister-Scholl-Preis, 2016 den M100 Media Award und 2012 den Olof-Palme-Preis für sein journalistisches Engagement gegen organisierte Kriminalität und Korruption. Hanser veröffentlichte „Gomorra“ (Reise ins Reich der Camorra, 2007), den Roman „Falcone“ (2024) und den Essay „Fedeltà“ (2025).

Die aus Mailand stammende Paola Barbon lebt und arbeitet zwischen Münster und ihrer Heimatstadt. Nachdem sie viele Jahre lang Italienischlektorin an der Ruhr-Universität-Bochum war, ist sie heute als Moderatorin, Dramaturgin, Übersetzerin und Dolmetscherin tätig.

Die in Dresden geborene Claudia Michelsen studierte Schauspiel in Berlin und spielte an der Volksbühne, am Deutschen Theater und an der Schaubühne in Berlin. Sie wirkte an zahlreichen erfolgreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter in der TV-Miniserie „Ku’damm“ und als Kommissarin in der in Magdeburg gedrehten Serie „Polizeiruf 110“. Claudia Michelsen wurde als Schauspielerin mit zahlreichen Preisen wie der Goldenen Kamera als beste Darstellerin und zweimal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Sie ist auf vielen Lesereisen unterwegs und leiht Hörbüchern ihre unverwechselbare Stimme.

 

Informationen und Tickets: litcologne.de

 

  • Organisiert von: Lit.Cologne