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FAIR – Das Universum im Labor. III. Wissenschaftliches Symposium des Forum Accademico Italiano

18.00 Uhr

III. Wissenschaftliches Symposium des Forum Accademico Italiano

Opening lecture:
FAIR – Das Universum im Labor

Vortrag in englischer Sprache von Prof. Paolo Giubellino

Mit einem Beitrag von Dr. Matteo Pardo, Wissenschaftsattaché der Italienischen Botschaft in Berlin, über die Mobilität von Studenten und Wissenschaftlern zwischen Deutschland und Italien

Eine Initiative des Forum Accademico Italiano e.V. aus Anlass des Tages der italienischen Forschung in der Welt (15. April 2018)

Der Vortrag von Prof. Giubellino stellt das Forschungslabor FAIR und die damit verbundenen wissenschaftlichen Möglichkeiten vor.
Das Forschungslabor FAIR dient sowohl der Grundlagen- als auch der experimentellen Forschung von Ionenstrahlen und Antiprotonen und ist eines der größten neuen Wissenschaftsprojekte in Europa. In der bei FAIR betriebenen Forschung geht es um die Struktur und die Veränderbarkeit von Materie sowohl auf mikroskopisch kleiner sowie auf kosmologisch großer Skala, so dass unser ganzes Universum in ein einziges Labor passt.
FAIR ist ein internationales Projekt mit zehn Partnerländern, an dem mehr als 2500 Wissenschaftler und Ingenieure aus über 50 Ländern mitarbeiten. Mit FAIR wird eine Vielzahl von einzigartigen Forschungsansätzen ermöglicht. Der Aufbau von FAIR erfolgt in Darmstadt als Erweiterung des namhaften GSI-Labors, wo sechs neue Elemente entdeckt sowie eine Tumortherapie mit Nuklearstrahlung entwickelt wurden.

Paolo Giubellino ist ein Experimentalphysiker, der im Bereich der hochenergetischen Nuklearkollisionen forscht. Er hat in Turin studiert und leitet nach Arbeitsaufenthalten in den USA und der Schweiz zur Zeit die Forschung am Istituto Nazionale di Fisica Nucleare (INFN) in Turin. Von 2011 bis Ende 2016 hat er den Forschungsbereich ALICE am CERN geleitet, ein internationales Projekt, an dem mehr al 1600 Physiker von 178 Forschungsinstituten aus 42 Ländern teilgenommen haben. Am 1. Januar 2017 ist er zum Scientific Managing Director des GSI Helmholtz Centers und des FAIR International Laboratory, dem größten Labor für Nuklearphysik Europas, ernannt worden. Seit dem 1. Januar ist er auch Professor am Institut für Nuklearphysik der Universität Darmstadt
Als Autor von mehr als 300 wissenschaftlichen Publikationen hat Paolo Giubellino wissenschaftliche Auszeichnungen in Mexiko, Kuba, der Ukraine und der Slowakei erhalten. 2012 wurde er vom Italienischen Präsident mit dem Orden eines “Commendatore per meriti scientifici“ ausgezeichnet. 2013 hat er den prestigereichen “Enrico Fermi” Preis, der höchsten Anerkennung der Italienischen Physikalischen Gesellschaft und, 2014, den “Lise Meitner” Preis, die wichtigste Auszeichnung für Nuklearphysik der Europäischen Gesellschaft für Physik erhalten.

Matteo Pardo hat 1996 seinen Studienabschluss in Physik erworben und 2000 seinen Doktor in Computer Engineering. Seit 2002 ist er Forscher beim Italienischen Nationalen Forschungsrat. 2008-2010 war er mit einem Stipendium der Humboldt-Stiftung für erfahrene Forscher am Max-Plack-Institut für Molekulargenetik in Berlin tätig. Sein Forschungsschwerpunkt ist Datenanalyse und Mustererkennung für künstlichen Geruchssinn und Genomforschung. Seit September 2011 ist er Wissenschaftsattaché an der Italienischen Botschaft in Berlin. Er fördert die beiderseitigen Beziehungen in Forschung und Innovation, z.B. durch gemeinsame Workshops über intelligente Städte, Startups, europäische Forschungsinfrastruktur oder Geowissenschaften. Er wirkt im Rat der Europäischen Südsternwarte mit. 2016 trieb er die Zusammenarbeit mit Frankreich und Deutschland im Bereich Industrie 4.0 voran und ist nun Mitglied im trilateralen Lenkungsausschuss, wo er den italienischen Beitrag koordiniert.

Anschließend kleiner Empfang.

In Zusammenarbeit mit dem Forum Accademico Italiano e.V.

Eintritt frei. Wir bitten um unverbindliche Voranmeldung unter Tel. (0221) 9405610 oder eMail iiccolonia@esteri.it

 

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