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Buchmesse 26: Begegnung mit Domenico Dara | Deutsch-Italienische Vereinigung, Francoforte

Design ohne Titel(350)

Im Rahmen der Internationalen Frankfurter Buchmesse 2026 und der Settimana della Lingua Italiana nel Mondo organisiert das Italienische Kulturinstitut Köln am 7. Oktober um 19.00 in der Deutsch-Italienischen Vereinigung, Arndtstr. 12, Frankfurt eine literarische Begegnung mit Domenico Dara. Im Laufe der Veranstaltung stellt der Autor seinen Roman Liberata und die unsichtbaren Dinge (Kiepenhuer und Witsch | KiWi Verlag, 2026) im Dialog mit Paola Barbon vor.

Liberata Macrì hat ihre ganz eigene Art zu leben: In ihrer Freizeit arbeitet sie als Schreibkraft und glaubt an das, was man nicht sehen kann – überzeugt davon, dass gerade das Unsichtbare das wahre Maß der Welt ist. In den Seiten der Fotoromane, die sie sammelt und sorgfältig aufbewahrt, träumt sie sich mit offenen Augen in eine andere Welt, vor allem wenn Franco Gasparri, der Schauspieler, den sie abgöttisch verehrt, die Hauptrolle spielt. Die eher zurückgezogen lebende Liberata erlebt eine Wende, als sie Luvio kennenlernt, den neuen Arbeiter in der Autowerkstatt ihres Vaters. Im Nu fühlt sie sich wie die Heldin einer großen Liebesgeschichte. Doch können echte Liebesgeschichten die Vollkommenheit der erzählten Geschichten erreichen? Und droht der Zauber des Unsichtbaren an der Wirklichkeit der Welt zu zerbrechen?
In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen, geprägt von Gewalt auf den Straßen und der Strategie des Terrors – aber auch von Errungenschaften, die Frauen selbstständiger machen und ihnen ein neues Bewusstsein für ihren Platz in der Welt geben –, durchlebt Liberata eine Metamorphose, bei der sie einen Teil von sich selbst verliert.

Domenico Dara, geboren in Catanzaro, lebt und arbeitet zwischen Valbrona in der Provinz Como und Mailand. Er wuchs in Girifalco auf und studierte an der Philosophischen Fakultät der Universität Pisa, wo er 1996 mit einer Arbeit über die Lyrik von Cesare Pavese promovierte. 2013 war er Finalist des Premio Italo Calvino mit seinem unveröffentlichten Roman Breve trattato sulle coincidenze (Nutrimenti, 2014), für den er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Premio Palmi, den Premio Viadana, den Premio Corrado Alvaro und den Premio Città di Como. Für Nutrimenti veröffentlichte er anschließend den Roman Appunti di meccanica celeste (2016), der mit dem Premio Padula, dem Premio Città di Rieti und dem Premio Stresa ausgezeichnet wurde. Bei Feltrinelli erschienen seine Romane Malinverno (2020) und Liberata (2024).

Die aus Mailand stammende Paola Barbon lebt und arbeitet zwischen Münster und ihrer Heimatstadt. Nachdem sie viele Jahre lang Italienischlektorin an der Ruhr-Universität-Bochum war, ist sie heute als Moderatorin, Dramaturgin, Übersetzerin und Dolmetscherin tätig.

Liberata und die unsichtbaren Dinge, Kiepenhuer und Witsch | KiWi Verlag, 2026, , deutsche Übersetzung von Anja Mehrmann (orig. Ital.: Liberata, Feltrinelli, 2026).

Mit Simultanübersetzung.

Freier Eintritt.