Das Italienische Kulturinstitut Köln unterstützt die Präsentation des “Rapporto Italiani nel Mondo, 70 Jahre nach dem Deutsch-Italienischen Anwerbeabkommen. Kontinuitäten und Veränderungen“ am 24. Juni um 17.30 im Theatersaal des IIC.
Die Ausgabe des Rapporto 2025 ist dem Thema Staatsbürgerschaft gewidmet. Mit Beiträgen aus 25 Ländern wird darüber berichtet, was es bedeutet italienischer Staatsbürger im Ausland zu sein (oder auch nicht) und welche Hürden für den Erwerb der Staatsbürgerschaft im jeweiligen Wohnland bestehen.
An der Präsentation im Italienischen Kulturinstitut Köln, die vom lokalen Comites in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat Köln organisiert wird, nehmen die Kuratorin Delfina Licata, die Ko-Autorin Edith Pichler, der Vertreter der Katholischen Italienischen Missionen aus Deutschland und Skandinavien, Don Gregorio Milone und der Präsident des Forum Accademico Italiano und Professor für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Bielefeld, Prof. Vito Gironda, v teil. Die Begegnung wird von Silvio Vallecoccia moderiert, der als Referent beim Landesintegrationsrat NRW tätig ist.
Delfina Licata ist Soziologin für Migration bei der Stiftung Migrantes der Italienischen Bischofskonferenz. Sie ist Kuratorin des Berichts Italiener in der Welt und koordinierte das Dizionario enciclopedico delle migrazioni italiane nel mondo (2014). Sie ist Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des Migrationsfestivals von Modena, der Storia dell’emigrazione italiana in Europa (Donzelli, 2022) und des Maeci-Fachgesprächs zum Thema „Return Tourism“.
Edith Pichler, Zentrum für Bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftlichen Pluralismus und religiöse Vielfalt an der Universität Potsdam, studierte am Otto-Suhr Institut der Freien Universität Berlin und promovierte zum Dr. phil. in Politikwissenschaft sowie zur außerordentlichen Professorin für Soziologie der Wirtschafts- und Arbeitsprozesse.
In italienischer Sprache.
Bild: Mirko M. Notarangelo