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Verrückt in Italien – in Literatur, Film und Gesellschaft

19.00 Uhr

Vortrag von Eugenio Riversi (Geschichte), Angelo Variano (Literatur) und Johannes von Vacano (Kino)

Die drei Mitarbeiter der Universität Bonn stellen die Bedeutung Franco Basaglias (1924-1980) in der Kulturgeschichte Italiens dar. Im Rahmen einer internationalen Bewegung für die Verbesserung der Lebensbedingungen psychisch Krankern kam diesem Verfechter der kritischen Psychiatrie eine Führungsrolle zu: Er hatte den Mut, die volle soziale Akzeptanz und Inklusion der „Geisteskranken“ in eine demokratische Gesellschaft zu fördern. Sein Handeln und sein Denken waren darauf gerichtet, den „Verrückten“ ihre Subjektivität zurückzugeben, sie wieder zu Menschen zu machen.

Anschließend wird ein kurzer Dokumentarfilm des berühmten Journalisten Sergio Zavoli über Basaglias revolutionäre Ansätze im psychiatrischen Krankenhaus von Gorizia vorgeführt: I giardini di Abele (1968, 27 Min, ital.).

Eine Veranstaltung der Freunde des Italienischen Kulturinstituts Köln e.V.

Eintritt frei.

 

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